Newschool Kitesurfing Gardasee

Rating: 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...


Published: April 9, 2009
272 views



None



Discuss This Video in the FORUMS at iKITE

4 Comments
  1. Tobi
    3:52 am on September 16th, 2009

    Newschool-Kitesurfing Gardasee Review

    Hallo zusammen,
    Hallo Stefan,

    Ich denke hier ist der geeignete Ort um meine Erfahrungen mit “Newschool Kitesurfing”, der Kite-Schule am Gardasee von Stefan Fuhrmann zu schildern.

    Vorneweg:
    Ich bin überzeugt, dass Stefan vor einiger Zeit noch ein Guter Kite-Lehrer war, mit Enthusiasmus dabei, und mit Interesse für die Fragen seiner Schüler. Die DVD, sowie das dazugehörige Buch “Kitesurfing NEW STYLE”, das er zusammen mit anderen Kitern entwickelt hat ist 1A, und eine spitzen Lektüre (soweit ich das als Kite-Anfänger beurteilen kann) für Anfänger und Fortgeschrittene.

    Auf jeden Fall positiv hervorzuheben, sind seine Mitarbeiter Steffi (Kite-Instructor, aber wohl nicht so oft da), und Phil (Praktikant). Steffi gibt sich als Instructor richtig Mühe (und macht Ihre Sache sehr gut!), ist sich nicht zu schade auch mal ins Wasser zu springen um was zu erklären, und sorgt für gute Laune auf dem Boot. Die eine Session, die ich mit Ihr auf dem Wasser verbringen durfte, war sehr lern-effektiv und hat mich Kite-technisch enorm nach vorne geworfen (btw. so ging es auch allen anderen die mit auf dem Boot waren). Phil ist kein Kite-Lehrer sondern kümmert sich an Land um alles was so anfällt, dass die Kites aufgebaut werden (mit den Schülern), und erklärt dabei jeden Schritt, und macht andere Praktikanten Jobs. Er hatte jederzeit ein offenes Ohr, viel theoretisches und praktisches Wissen, und war immer bereit ausführlich alles zu erklären, was man wissen wollte. Über Dani (Instructor auf dem anderen Boot) kann ich nicht viel sagen, außer dass er mir innerhalb von ein paar Starts Wakeboarden beigebracht hat. Thank you therefore!

    Leider war das alles positive, was ich über meinen 4-tägigen Kurs in der 2ten Septemberwoche 2009 sagen kann.

    Damit Anderen nicht das Gleiche passiert, wie mir und meinen “Mit-Kite-Schülern”, möchte ich hier mal erzählen, wie es bei dem 400 € teuren Spaß zuging (btw. der Preis ist bei den meisten Kite-Schulen gleich):

    Zuerst möchte ich auf die sog. “Windgarantie” bzw. “No Wind Regelung” eingehen, die Stefan auf seiner Seite http://www.newschool-kitesurfing.com propagiert. Ich weiß jetzt genau was sie bedeutet, da ein Mitschüler am ersten Tag danach gefragt hat (wobei er sich dann anhören durfte, er soll doch auf die Website schauen, und nicht so viele Fragen stellen).

    Folgendes steht da u. A. geschrieben:

    Kursdauer Windgarantie
    2 Tage 1 Tag
    3 Tage 2 Tage
    4 Tage 2 Tage
    5 Tage 3 Tage
    6 Tage 3 Tage
    Ein Tag gilt als erfüllt wenn mit dem Boot rausgefahren wird.
    Selbstverständlich wird nur gefahren wenn realistisch ist das Wind geht.

    Mit anderen Worten, wenn man 4 Tage bucht, und an den ersten 2 Tagen ist kein Wind hat man erst mal 200 € verbraten. Ich dachte, ok, das ist bestimmt normal. Ist es aber nicht. Ich habe Schulen gefunden wo du gar nichts zahlst wenn nicht rausgefahren wird. Und wenn rausgefahren wird, und es ist zu wenig Wind, muss auch nichts gezahlt werden.

    Bei uns war am ersten Tag kein Wind. Hier gab es das Angebot, “Wenn am ersten Tag kein Wind ist, wird mit den Neuen Schülern Wakeboarden gefahren.” Ich finde das ist fair, und hat auch Spaß gemacht. Soviel muss gesagt werden.

    Am nächsten Tag war (sowie an den nächsten 2 Tagen auch) um 07:30 Antritt. Nordwind. Starker Wind aus Norden. Der ist dort scheinbar immer in der Früh. Und es war heftig Wind. Ich werde nicht schreiben wie viel Knoten er hatte. Wir waren zu 7t oder zu 8t auf dem Boot. Dann wird einem erst mal mitgeteilt, dass man keine Fragen am Boot zu stellen hat. und das meinte er wirklich ernst wie sich später herausstellte. Als einer fragte warum sein Kite jetzt abgestürzt ist, und was er falsch gemacht hatte, bekam er zu hören dass es Stefan voll aufregt, er hat schon gesagt, dass keine Fragen gestellt werden sollen.

    Sowas geht nicht, schon gar nicht als hochprämierter Kite-Instructor-Instructor.

    Später auf Ansprache sagte Stefan, dass er sich so konzentrieren muss. Versteh ich ja, aber dann sollte man die Gruppengröße nochmal überdenken. Oder jemand wie Philip mitnehmen der dann Fragen beantwortet.

    Hinzu kommt, durch die Gruppengröße, dass der, dem der Kite abgestürzt ist, (er hatte 2 Tage Kurs gebucht) an einem Tag 15 Minuten waken war, und am nächsten 15 Minuten mit dem Kite im Wasser. Für 200 Euro.

    Ich habe mich nach meinem Kurs dort noch nach anderen Kite-Schulen umgeschaut. Mal davon abgesehen, dass es Schulen gibt, wo man nichts zahlt wenn kein Wind ist, gibt es auch welche die garantieren für das gleiche Geld/Zeit Level 3 auf dem VDS-Kite-Schein zu erreichen (Wasserstart, Fahren in beide Richtungen, Höhe halten, Ausweichmanöver nach Luv und nach Lee). Alle die mit mir dort angefangen haben, und den Schein machten (kostet nochmal 35.- statt 22.- woanders), haben so wie ich Level 1 erreicht. Und nicht mal hier würde ich sagen, dass wir davon alles beherrschen: Aufbau, starten, Landen, Steuern, Relaunch, Bodydrag, Selbst- und Fremdrettung. Zu letzterem fällt mir nur ein, wie ein Schüler, der die Kontrolle über seinen Kite verloren hatte, bei starkem Wind Angst bekam, und seinen Kite “auslöste” (d.h. der Kite wird durch eine Art Not-Mechanismus vom Körper getrennt, und fällt ins Wasser). Dieser wurde erst mal blöd angerülpst, dass das keine Notsituation war und es nicht nötig war.

    Meiner Ansicht nach geht Sicherheit immer vor, und wenn ein Schüler die Situation nicht mehr unter Kontrolle hat, soll er das tun was er tun kann um sie wieder zu erlangen.

    Ein “Feature” mit dem auf der Seite geworben wird sind die Funkhelme. Hier kann der Instructor vom Boot aus Hilfe geben. Man kann nicht antworten. Ich wurde bei meinen ersten beiden Tagen im Wasser, mit dem Kite (ohne Board) ausgesetzt mit der Order “Kite ruhig auf 12 Uhr halten”. Danach fuhr das Boot weg für ca. 20 Minuten und sammelte mich dann wieder ein. Ich habe alles selbst geübt. Außer bei Steffi, sie gab mir und den Anderen ständig Anweisungen, so dass ich in der 3ten und letzten Session mit Brett gefahren bin. Und das war echt geil.

    Hier noch ein paar Auszüge aus dem Buch das Stefan mitentwickelt hat:

    „Stefan Fuhrmann: Der Bayer ist VDS-Lehrteamer. Er betreibt am Gardasee eine Kiteschule. Dank seiner großen Unterrichtserfahrung ist er Spezialist für schnelle Lernerfolge.“ (davon hat in unserer Gruppe keiner was mitbekommen)

    Aussage Stefan Fuhrmann: „Die Gruppengröße ist heute sehr viel kleiner, weil man gemerkt hat, dass man Kiten nicht in Zehnerformation schulen kann. Der höhere Schulungspreis ergibt sich natürlich aus der kleineren Gruppengröße.“ (Ja, wir waren zu acht.) „Viele Schüler kommen schon am zweiten Tag aufs Brett und fahren ein paar Meter“ (Keine Chance wenn man am ersten Tag 15 Minuten im Wasser ist, und 3 Stunden am Boot wartet)

    Stefan, ich finde mein “Review” ist fair, und nicht ungerecht. Und komm nicht wieder mit “das hat sich bewährt…”. Möglicherweise beschmutze ich Deinen Ruf damit, aber ich finde, Du kannst Dich nicht auf Deinen Lorbeeren ausruhen, und wirklich fett Kohle damit machen. Die Kohle sei Dir auf jeden Fall vergönnt, aber Du solltest sie verdienen. Und was meine Internetrecherchen ergeben haben denke ich, dass Du sie verdienen kannst. Aber ich glaub, irgendwann hat bei Dir die Gier zugeschlagen. Du kannst nicht 8 Leute auf einem Boot vernünftig coachen. Ich versteh durchaus, dass mit 2 Booten mal 8 Leuten mal nen Hunni richtig Kohle pro Tag rauskommt. Kann ich voll verstehen. Aber dann fahr mit mehr Booten mit weniger Leute max. 4 oder so…

    Den einzigen Post, den ich hier von Dir sehen will, ist eine Entschuldigung, und Deine Absicht, dass zu ändern.

    Fazit:
    Finger weg, solang sich da nichts ändert!

    Greetz
    Tobi

  2. Nadja & Marcel
    3:56 am on October 11th, 2009

    Perfekte Umschreibung von dieser Kiteschule. Wir haben einen 4 tägigen Kitekurs am Gardasee bei Stefan Fuhrmann belegt. Leider können wir nicht viel Positives berichten.

    Am ersten Tag sind wir am Nachmittag aufs Wasser. Hinter den Bergen hat man einige Gewitterwolken gesehen und der Donner war ebenfalls hörbar. Trotz allem wurde ein Schüler ins Wasser gelassen (was eigentlich aus Sicherheitsgründen gar nicht geht, der Blitz sucht sich den höchsten Punkt aus,…). Nachdem der Schüler einen Schlag an der Bar spürte wurde er aus dem Wasser geholt und wir fuhren zurück zur Kiteschule.

    Am nächsten Tag gab es keinen Wind am Nachmittag, so dass für den Folgetag das Kiten auf den Vormittag gelegt wurde. Wir mussten uns sehr früh treffen um die Kitesachen auf die Boote zu laden. Alle Schüler standen vor der Kiteschule und diese war verschlossen. Zwar waren die anderen Kitelehrer da, jedoch Stefan hatte den Schlüssel und war noch nicht da. So mussten wir erstmal auf ihn warten. Nachdem wir alle Boote beladen haben und endlich los wollten, mussten wir immer noch auf Stefan warten da er noch nicht mit seinem Frühstück fertig war.

    Der Wind am Vormittag ist ein Nordwind. Uns kam es eher wie ein „Nordsturm“ vor. Es war extremer Wellengang und der Nordwind wurde immer stärker. Es wurden drei Kiteschüler ins Wasser gelassen und von einem Kitelehrer instruiert und beobachtet. Was unmöglich ging. Eine Schülerin hatte ein zu grosses Kite und musste das komplette Sicherheitssystem auslösen, also sich vom Kite trennen. Da es dem Kitelehrer nicht aufgefallen ist und die Schülerin nun ohne Kite und Brett im Wasser lag, konnte sie zu einem anderen Boot schwimmen und sich in Sicherheit bringen.
    Die Sicherheit war in dieser Kiteschule nicht das wichtigste. Wir durften auch zwei Mal miterleben, wie der Sprit auf dem Boot ausgegangen ist und ein anderes Boot der Gruppe Benzin bringen durfte.
    Stefan hatte die Eigenart auch zu zeigen welche Leute/ Schüler (in seinen Augen coole Jungs und Mädels) er lieber in seiner Kiteschule sehen würde. Einem Studentenpaar hat er gefragt ob sie wirklich kiten lernen wollen und nicht lieber eine andere Sportart machen möchten, da sie für diese Sportart nicht passen würde.

    Ich muss sagen, dass sich bei vielen Kiteschülern eine negative Stimmung verbereitet hat, da er auch schon nur das raus fahren mit den Booten und „nicht-kiten-üben“ als Übungstag berechnet wurde. Ein Paar hat sich sehr stark beschwert und wurde mit einer halben Stunde wakeboarden „getröstet“.

  3. attila
    4:36 am on October 15th, 2009

    hallo leute,
    muss echt staunen wieviele heulsusen es auf der welt gibt, denn wenn ich angst habe von wind und wetter dann ist kiten nicht der richtige sport für euch, ich bin auch erst ein anfänger bin 40jahre alt und wenn mal der nordwind am gardasee blähst ist er halt mal stark und mal weniger starck aber es ist ja das was spass macht, was die schulung bei stefan anbelangt kann ich auch nichts aussetzen er hat es mir und meiner freundin ja natürlich gelernt und wakeborden anstatt kiten ist halt ne gute übung.

  4. Tobi
    4:07 am on January 24th, 2010

    Hallo Attila,

    lies dir meinen Post nochmal durch, vieleicht klappts dann mit dem Verstehen. Habe weder geheult weil wer “der wind so bläst” noch das wir waken waren. Es geht hier um die Geschäftspolitik. Wie auch immer ich fand es hatte was von Abzocke, wo ich die Praktiken der anderen Schulen gesehen habe.

    mfg.


Leave a Comment